„Weißt du noch, damals… unser erster Schultag an der FAKS?“: In szenischem Spiel eröffneten die diesjährigen Prüfungsklassen den Gottesdienst mit anschließender Zeugnisfeier.
Gottesdienst in der Franziskanerkirche
In der voll besetzten Franziskanerkirche Würzburg erlebten Studierende, Eltern und Freunde sowie das Lehrerkollegium einen abwechslungsreich gestalteten Gottesdienst mit Domvikar Dr. Matthias Leineweber als Priester.
In Texten und Gebeten/Fürbitten blickte das Vorbereitungsteam auf die vergangenen zwei bzw. drei Schuljahre zurück. Entscheidend, so auch der Tenor der Predigt, ist lebenslanges gemeinsames Wachsen. Pädagogische Fachkräfte dürfen begleiten und Kinder unterstützen. Doch auch als Erwachsene werden wir an immer neuen Situationen im Leben reifen. Perfektion gibt es ohnehin nicht, aber persönliche Entwicklungsschritte sind ein Grund zum Feiern. „Wir sind andere Persönlichkeiten als zu Beginn der Ausbildung“, so das mutmachende Fazit.
Ein stimmgewaltiges Musikensemble begleitete die ausgewählten Lieder. Und selbst „Formblatt F“ des BAFÖG-Antrags wurde im Darstellenden Spiel gewürdigt, wenn rückblickend die Hürden des Alltags benannt wurden.
Zeugnisfeier in der Fachakademie
Nach dem Gottesdienst schmückten zahlreiche chic gekleidete junge Menschen das Würzburger Straßenbild: Der Weg von der Franziskanerkirche zurück zur Schule war teils in High Heels ein nicht alltäglicher Laufsteg.
In der Fachakademie folgte anschließend die Zeugnisfeier.
Schulleiter Thomas Steigerwald unterstrich die Wichtigkeit des Miteinanders im (beruflichen) Alltag. Er zitierte den Religionsphilosophen Martin Buber mit seiner berühmten Aussage „Der Mensch wird nur am Du zum Ich“. Die beiden Studierendensprecher knüpften hier an und betonten in ihrem heiter-emotionalen Rückblick den Zusammenhalt als treibende Kraft.
Emotionale Atmosphäre sendete auch der Schulchor mit Interpretationen von Bruno Mars und ABBA – teils mit Saxophon-Unterstützung.
Nach der Zeugnisverleihung für alle Absolventinnen und Absolventen hatte jede Klasse einen Beitrag vorbereitet mit Kinderfotos und Schnappschüssen der vergangenen Monate.
Danach standen die Lehrkräfte im Mittelpunkt. Hier verteilten die Klassen Blumen und bedachten alle mit wertschätzend-warmen Worten.
Das Lied „An guten Tagen“ als gemeinsame Abschlusshymne brachte auch textlich auf den Punkt, wofür die Feier stand: „An guten Tagen leuchtet alles so schön hell!“.
Liebe Abschlussklassen, wir bedanken uns herzlich für diese so positiv-feinfühlig gestaltete Feier.
Danke an alle für Ihr Engagement.
Haben Sie eine schöne Sommerzeit und im September eine leuchtende Zeit im Berufspraktikum!