faks wuerzburg header

Wie wahrscheinlich jeder Mensch in unserem Land waren auch wir, die Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik St. Hildegard, sehr von dem überraschenden Angriff auf die Ukraine in diesem Frühjahr geschockt.

Gerade die nahe Lage und auch die direkte Betroffenheit, z.B. durch die Aufnahme von Flüchtlingen in vielen Gemeinden, brachte uns Studierende zum Überlegen, wie wir die Betroffenen vor Ort unterstützen können.

So veranstalteten wir einen Friedensgottesdienst Anfang März und gingen in den darauffolgenden Tagen von Klasse zu Klasse. So kam insgesamt eine Summe von 1.000€ nur durch unsere Studierende zusammen, welche nochmals von unserem Direktor Herr Steigerwald auf 1.111€ aufgerundet wurde.

Anschließend hatten wir ein sehr intensives und bewegendes Gespräch mit Caritas International, welche unsere Spende entgegen nahm.

Wir, die angehenden Erzieher Würzburgs, hoffen somit vielen Menschen helfen zu können, welche in den vergangen Wochen (fast) alles verloren haben.

Schulsprecher Niklas König

 

Spende 2022

 

 

 

SAM 6787

Anti-Mobbing-Trainer Carsten Stahl

Am Montag, den 16.05.2022, referierte Carsten Stahl von 9 - 13 Uhr für die Studienjahre 1 und 2. Die Veranstaltung fand im Zuge des Tages für Respekt und Toleranz statt.
Herr Stahl ist nach eigenen Aussagen Mobbing-Coach und betreut in ganz Deutschland Mobbing-Fälle an Schulen.

Nach seiner Begrüßung sprach er über sich und seine persönliche Geschichte. Hierbei definierte er sich und seine Wertehaltungen und entkräftete möglich vorhandene Vorurteile bezüglich seiner Person.
Durch die Erzählungen aus seinem Leben, die speziell seine Vergangenheit als Mobbingopfer und später als Täter sowie seine Familie umfassten, machte er der Schülerschaft eindringlich die persönliche Betroffenheit zu dem Thema Mobbing klar.

Auch wurde hierdurch sein Beweggrund für seinen unermüdlichen Einsatz deutlich.
In seinen persönlichen Darstellungen wurden Motive der Täter, Gefühlslagen der Opfer und Formen von Mobbing anschaulich erklärt.
Der Vortrag beschränkte sich jedoch nicht nur auf seine Erfahrungen. Herr Stahl ermutigte auch die gesamte Schülerschaft dazu, persönliche Fragen zu eigenen Mobbing- oder Ausgrenzungserfahrungen mittels Handzeichen zu beantworten.

Gegen Ende des Vortrags, nannte er diverse Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten auf Mobbing-Handlungen im Berufsalltag.

Insgesamt hinterließ Herr Stahl großen Eindruck in der Schülerschaft und führte uns das Thema Mobbing, Ausgrenzung und Gewalt eindringlich vor Augen.
Seine dringender Appell war, dass wir uns in jedem Fall gegen die oben genannten Themen einsetzen sollen, um Kinder und Jugendliche zu schützen.

Begegnungen und Erinnerungen

 

Am Samstag, 7. Mai 2022, fand nach coronabedingter Pause ein Ehemaligentreffen an der Fachakademie statt. Die Jubiläumsjahrgänge waren eingeladen, den Nachmittag gemeinsam in ihrer ehemaligen Ausbildungsstätte zu verbringen. 

Hausführungen und Gespräche/Informationen über die aktuelle Erzieherausbildung wurden ebenso interessiert verfolgt wie das gesellige Beisammensein mit früheren Mitschülerinnen und Mitschülerin sowie teils auch ehemaligen Lehrkräften.

 

Ehemaligen2

 

Ehemaligen1

 

Info-Tour zu Stätten des religiösen Dialogs

 

Mai 2022. Studierende der Abschlussklassen hatten am Tag des interreligiösen Dialogs die Möglichkeit, mit der religiösen Kultur anderer Glaubensrichtungen in direkten Kontakt zu treten.

Der Besuch der Moschee und der Synagogie / Shalom Europa ermöglichte, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig auszutauschen.

 

Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement!

 

Moschee

 

 

Oder: Was das Dschungelbuch mit dem Krieg zu tun hat

 

März 2022. Nach zwei Jahren Corona, Lockdown, Abstandsregeln und vielen Einschränkungen traf sich nach den Faschingsferien die Schulgemeinschaft erstmalig wieder "fast normal" in der Jugendkirche zu einem Gottesdienst anlässlich der Fastenzeit. Doch von Normalität kann angesichts des Krieges keine Rede sein. Das Vorbereitungsteam stellte immer wieder Bezüge zur aktuellen politischen Lage her.

Motto des Gottesdienstes war "Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand." - der Schwerpunkt des diesjährigen Fastenkalenders der evangelischen Kirche. Üben, so die Botschaft, kann lästig und nervenaufreibend sein. Doch Üben und Dranbleiben bringt uns Menschen auch weiter. Mit Beharrlichkeit können wir vorwärts kommen auf unserem Weg.

Mit Texten, Fürbitten und musikalischen Beiträgen einer Band wurde die Schulgemeinschaft zum Nachdenken ermutigt. Pfarrerin Susanne Wildfeuer richtete Worte der Zuversicht an alle. Sie brachte das Beispiel von Balu dem Bären aus dem Dschungelbuch. "Probier's mal mit Gemütlichkeit" - diese zunächst so oberflächlich klingende Haltung kann im Alltag eine große Stütze sein. Wer es sich erlaubt, immer mal innezuhalten und sich nicht durchgehend von seinen Sorgen fremdbestimmen zu lassen, der kann mehr Gelassenheit und Stärke entwickeln, ohne die Schwierigkeiten zu ignorieren.

Am Ende des Gottesdienstes rief die SMV zu einer Spendenaktion für die Menschen in der Ukraine auf.

Wir danken herzlich für alle, die diesen Gottesdienst ermöglichten!

 

Aschermittwoch

Tierpädagogik2

 

Tiergestützte Pädagogik

Was ist Tiergestützte Pädagogik?

Geplagt von Alltagstress gehen wir durch unser Alltägliches Leben. Durch die Tiergestütze Pädagogik haben wir gelernt wie es ist eine Bindung zu Tieren, speziell zu Hunden aufzubauen. Wir haben in dieser kurzen Zeit erfahren, wie wir Kinder pädagogisch mit Tieren unterstützen können.
Der Alltagstress war schnell verflogen als wir mit Mila Zeit verbringen durften. Für unsere pädagogische Arbeit haben wir sehr viel mitgenommen zum Beispiel wie wir Tiere an die Kinder heranbringen und was die Tiere und Kinder aufgrundessen brauchen.
Die Verbindung die wir Menschen mit den Tieren haben, kann man nicht beschreiben, dies muss man fühlen, denn dies ist eine bedingslose Annahme.

Erlebnisse und Gelerntes aus dem Übungsfach:

  • Achtsamkeit im Umgang mit den Tieren
  • Nachhaltigkeit (Erstellen von Hundespielzeug)
  • Gesundheit
  • Vertrauen
  • Bedingungslose Annahme
  • Chillen
  • Spaß am Spielen
  • Entschleunigung
  • Klarheit
  • Selbstbewusstsein stärkend
  • Jemanden zum Lieb haben
  • Entwicklungshelfer auf vier Pfoten

Im Rahmen des Übungsfaches entstanden viele kreative Objekte und Leckerchen für Tiere.

Christina H. , Studierende und Teilnehmerin des Übungsfaches Tiergestützte Pädagogik

 

Tierpädagogik

Auch in diesem Herbst haben zwei Kurse unserer Weiterbildung für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter stattgefunden.
Frau Besler, Herr Dr. Wolf und Frau Klügl konnten insgesamt 53 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen, die zum Teil einen weiten Weg aus der Rhön und Bad Kissingen auf sich genommen haben.
An jeweils zwei Tagen wurden zahlreiche Inhalte mit unterschiedlichen Methoden er- und bearbeitet. So beispielsweise: Meine Rolle als Praxisanleiter/in, das Anleitungsgespräch mit einem passenden Methodenköfferchen, das von den Fachkräften nach eigenen Angaben sehr erfolgreich umgesetzt und genutzt wird.
Weiter erhielten die Teilnehmer/innen Informationen zum Situativen Führen und zur Beurteilung, inklusive Tipps zur Durchführung des Beurteilungsgesprächs, welches für die Praktikantinnen und Praktikanten eine herausragende Bedeutung hat.


In der Begleitung der meist jugendlichen Praktikantinnen und Praktikanten bleiben Konflikte nicht aus. Diese zu bearbeiten, professionell Feedback zu geben, waren weitere Bausteine an diesen intensiven und arbeitsreichen Tagen.
Die Kollegiale Beratung bildete den Abschluss der gemeinsamen Arbeit.
Dem Wunsch nach einem weiteren Weiterbildungstag zur Gesprächsführung in schwierigen Situationen folgen wir im Januar 2022.

Nun bleibt uns, allen Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern viel Erfolg in ihrer wertvollen Arbeit zu wünschen! Sie bilden gemeinsam mit dem Kollegium der Fachakademie die folgende Generation der so dringend benötigten Fachkräfte aus.
Herzlichen Dank dafür!
M. Klügl

Weiterbildung

Am Dienstag, den 14.12. 2021, hat eine klein Gruppe von Gitarrenschülern der Fachakademie St Hildegard im Altenheim Maria-Juchacz-Haus in Würzburg eine Adventsbesinnung gestaltet.
Es wurden mit einigen Besuchern Adventslieder gesungen, 2 Gedichte vorgetragen und 2 Musikstücke mit Geige und Gitarre vorgespielt.
Die anderen Bewohner konnten auf ihren Gruppen über eine Videoübertragung die Veranstaltung mitverfolgen.

Sowohl die Besucher, wie auch die Studierenden waren sehr angetan von der fröhlichen und auch besinnlichen Stimmung.

Beatrix Rohrbach (Lehrkraft Gitarre)

Gitarre

 

Weihnachtstrucker

Gemeinsam für eine tolle Weihnachtszeit!

Wie bereits angekündigt hat unsere Fachakademie auch dieses Jahr wieder an der Johanniter Weihnachtstrucker Aktion teilgenommen. So packten Erzieherpraktikanten, Studierende und sogar das Lehrerkollegium viele kleine Pakete, welche ärmeren Kindern in Osteuropa eine schöne Weihnachtszeit ermöglichen sollen.

Vollgepackt mit Schokolade, Nudeln, Malbücher und vielem mehr warteten unsere kleinen Weihnachtspäckchen geduldig auf die Johanniter, welche dann am vergangenen Freitag anrückten um eben diese kleinen Geschenke auf große Reise durch Europa zu schicken.

Wir - die SMV - möchte Danke sagen, Danke an alle fleißigen Helfer und Teilnehmer, Danke an die Johanniter und auch an unseren Hausmeister für die Unterstützung! Gemeinsam haben wir vielen Kindern ein schönes Weihnachtsfest ermöglicht.

Jetzt wünschen wir auch euch eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit, erholsame Ferien und viele tolle Erlebnisse mit euren Liebsten.

Eure SMV

Brief 1

Briefe gegen Einsamkeit

Auch dieses Jahr schrieben die Schüler*innen der Fachakademie für Sozialpädagogik St. Hildegard Würzburg wieder Briefe an alleinstehende Seniorinnen und Senioren im Rahmen der Weihnachtsbriefaktion „Briefe gegen die Einsamkeit“ der youngcaritas. Die Briefe wurden mit ermunternden Botschaften sowie farbenfrohen Verzierungen gefüllt.
Die liebevoll gestalteten Briefe werden an Seniorinnen und Senioren in der Stadt und im Landkreis Würzburg versandt, die von der Caritas betreut werden. In dieser schweren Zeit soll dies zusätzlich ein Lichtblick für die älteren Generationen sein.

Fiona Olikus, Emelie Ungar SEJ B

 

Brief 2

"Hilde-Honig"
Bienen an der Fachakademie

 

Unter der Leitung von Frau Kürschner startete ein ganz besonderes nachhaltiges Projekt: Bienen an der Fachakademie. Bienenvölker zogen auf der Terrasse im Innenhof der Fachakademie ein. Das Ökosystem Bienenstock mit seiner hohen Artenvielfalt bietet seitdem anschauliche ökologische Erkenntnisse für unsere Jahrgänge. Die Stadtbienen schwirrten im Sommer munter um den Stock.

In Kooperation mit dem benachbarten Haus für Kinder St. Hildegard erfuhren auch die dortigen Kita-Kinder, wie fleißig „Biene Maja und ihre Freunde“ sind bzw. welchen Nutzen die Biene für den Menschen und das gesamte Ökosystem hat.

Und natürlich fiel ein ganz besonderes Nebenprodukt an: selbst geschleuderter FAKS-Honig von unseren Bienen. Ganze 10 Kilogramm Honig konnten von Frau Kürschner geschleudert werden.
Hier gestalteten Studierende in Kooperation mit dem Fach „Kunstpädagogik“ individuelle Etiketten für die Gläser.

Herzlichen Dank für das Engagement!

Bienen 2

 

Bienen 1

 

Biene 3

 

Gruppenfoto

 

Ein Erlebnisbericht von Studienjahr 2 c

 

Zuerst haben wir uns alle bei Frau Kandert an der Scheune getroffen. Um gut in den Tag zu starten, haben wir uns mit einem leckeren Frühstück gestärkt. Hierbei haben wir uns über alles ausgetauscht und hatten eine Menge spaß.
Als nächstes hatte die Besinnungsgruppe das Wort und hat uns eine Geschichte vorgetragen. Als Aktion hatte diese Gruppe sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: wir gestalten einen Klassenbaum, die Blätter sind unsere Fingerabdrücke. Dieser Baum drückt die Gemeinschaft unserer Klasse aus.

 

Nach dieser Aktion hatte die Spielegruppe etwas vorbereitet. Wir haben das Spiel: „Werwolf“ gespielt. Anfangs war es für uns ganz schön schwer, da es einige nicht kannten, aber zum Schluss hatten alle eine Menge Spaß und das „Volk“ hat alle Werwölfe entlarvt.
Um die restliche Zeit bis zum Mittagessen zu überbrücken, haben wir das „Stiftespiel“ gespielt, hier war Konzentration gefragt, aber wir meisterten es gemeinsam.

Jetzt gab es Mittagessen. Wir konnten uns alle mit Spaghetti Bolognese stärken und uns dabei aufwärmen und wieder austauschen.

Um 13 Uhr sind wir alle gemeinsam zu den Alpakas gelaufen. Dort haben wir als erstes einige Informationen von der Besitzerin bekommen. Danach sind wir zu den weiblichen Alpakas und deren Fohlen gegangen. Diese haben wir gefüttert und gestreichelt. Als nächstes sind wir zu den Hengsten gelaufen und jede Dreiergruppe bekam ein Alpaka zum Führen. Wir machten eine ausführlichen Spaziergang und jeder durfte mal ein Alpaka führen. Bei einer Pause bekamen wir warme Getränke und konnten unser Gruppenfoto schießen.
Als wir am Alpakahof wieder ankamen, konnten wir noch die selbstgemachten Produkte von den Alpakas betrachten und kaufen.
Nach diesem ereignisreichen Tag sind wir alle in unsere Autos gestiegen und haben uns auf den Heimweg gemacht.

Reporterteam von Studi 2 c

Alpakas

 

 

­